Bei Solarthermie handelt es sich um eine Technologie, mit der aus Sonnenenergie Wärme gewonnen wird. Eine Solarthermieanlage besteht aus mehreren Sonnenkollektoren. Diese fangen mit Hilfe von Absorberflächen die Sonnenstrahlen ein. Unter den Absorbern sind mit so genannter Solarflüssigkeit gefüllte Kupferrohre angebracht. Durch eine Pumpe transportiert die Solarflüssigkeit die gespeicherte Wärme über einen Wärmetauscher zu einem mit Wasser gefüllten Speicher. Dank dieses Tanks kann das durch die Sonnenergie erwärmte Wasser sowohl bei Sonnenschein als auch nachts und an kalten Tagen genutzt werden.

Solarthermische Anlagen können darüber hinaus auch genutzt werden, um die Raumluft zu erwärmen. Dabei muss eine größere Fläche für Sonnenkollektoren vorgesehen werden. Während des Frühlings und des Sommers versorgt die Solarthermieanlage den kompletten Haushalt mit Wärmeenergie, während der kalten Jahreszeiten unterstützt sie die Heizungsanlage.

Die Installation von Solarthermieanlagen ist prinzipiell im gesamten Bundesgebiet lohnenswert. Denn die Intensität der Sonneneinstrahlung ist überall ausreichend hoch. Ein nach Südwesten oder Südosten ausgerichtetes Dach mit einer Neigung zwischen 20 und 60 Grad eignet sich besonders gut für die Installation von Sonnenkollektoren.