Attraktive Fördersätze für Solarthermie
25.07.2011:
Rund 80 Euro kosten 100 Liter Heizöl inzwischen, im Jahr 2010 waren es durchschnittlich etwa 70 Euro. Das bedeutet: Heizen mit fossilen Brennstoffen wird zunehmend teuer, selbst wenn die Preise vorübergehend leicht nachgeben. Für Verbraucher bedeutet dies aber auch: Wer jetzt auf Solarthermie umsteigt, kann im Winter bereits mehrere hundert Euro Heizkosten sparen. „Ein Investment in Solarthermie sollte so früh wie möglich getätigt werden, denn nur bis zum 30. Dezember 2011 gelten die besonders hohen Fördersätze“, rät Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).
Nie waren die Fördersätze so attraktiv wie heute: Etwa 4.780 Euro Fördergeld können Hauseigentümer erhalten, die ihre alte Heizung durch einen Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher ersetzen und eine Solaranlage installieren, die Warmwasser erzeugt und die Heizung unterstützt. Bei einem Austausch in einen Gas-Brennwertkessel sind es 2 280 Euro. „Hinzu kommen jährliche Einsparungen von bis zu 900 Euro Heizkosten“, so Mayer. Dadurch würden sich die Ausgaben für die Investition schnell amortisieren. Diese Summen werden bei 130 Quadratmeter Wohnfläche und Installation einer vierzehn Quadratmeter großen Solaranlage erzielt.
Hintergrund für die hohe Förderung ist das Marktanreizprogramm (MAP) für erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Mitte März wurde es neu aufgelegt – die Zuschüsse für Solarkollektoren wurden dabei deutlich erhöht. Die Förderung wird für die Umrüstung von Heizungen in bestehenden Gebäuden gewährt und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligt und ausgezahlt. Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung bis 2020 von derzeit rund zehn auf etwa 14 % zu erhöhen. Die Branche hält sogar 25 % für möglich.
Eine Übersicht über förderbare Anlagentypen finden Investoren unter www.bafa.de.
Weitere Infos im Faltblatt des Bundesumweltministeriums, das Teil der Kampagne „Heizen mit erneuerbaren Energien“ ist. Bitte klicken Sie hier
Quelle: hlh-online.de